frankfurtfashion zu Gast bei KLAUS K in Helsinki

Es gibt sie einfach, die Hotels, in denen man sich auf Anhieb einfach wohlfühlt. So auch im bezaubernden Hotel KLAUS K mitten im Design District in Helsinki, Finnland. Bei strömendem Regen erreichten wir nach einem Zwischenstop bei der Pecha Kucha Night in Tallin (Estland) mit der Fähre Helsinki. Die Angestellen wiesen uns gleich auf die finnische Sauna hin und boten uns für die erste Erkundungstour Schirme an. Designzeitschriften und eine gute flasche Rotweins fanden wir direkt in unserem Hotelzimmer vor. Und anstatt eines Stadtplans des Touristenverkehrsamt durften wir uns über Insidertipps des Helsinki Design District freuen.

Ehemals Klaus Kurski Hotel, wurde das Klaus K 2005 von den Architekten SARC Architects Ltd. und dem Designer Stylt Trampoli verzaubert. Denn, das Hotel ist inspieriert von Finnlands Nationalepos Kalevala, einer Zusammenstellung in Gedichtform von Heldensagen und Mythen. In Details spiegelt sich die komplette Geschichte des Epos wieder.

Die 137 Zimmer sind großzügig und wohnlich gestaltet mit King Size Beds und Sitzecke. Holz findet sich in unaufdringlicher Weise in Lampen und im Badezimmer wieder.

Der Empfang in Form eines Ei – einem Symbol aus dem finnländischen Kalevala. Wer sich für die mythischen Details interessiert sollte auf alle Fälle das Hotelpersonal einmal fragen von welchem Teil der Sage das jeweilige Design inspieriert ist. Das gesamte Kalevala befindet sich übrigens in gedruckter Form im Empfang wieder, versteckt in der goldenen Tapete hinter der Rezeption.

Historische Details am Eingang des Klaus K in Helsinki. Ganz früher ein Handelsplatz, daher auch das Steinrelief.

Selbst die Lampen sind Kunstobjekt.

Detail

Kalevala in gedruckter FormKing-Size Bett

Bronzeskulptur in der Empfangshalle

Restaurant Ilmatar – der Fisch spielt im Kalevala eine bedeutende Rolle.

Im Hotel Klaus K in Helsinki findet man auch noch zwei überaus einzigartige Restaurant. Auf den ersten Blick waren wir verwundert in einem von Finnlands Epos angehauchten Hotels ein italienisches Restaurant zu finden, aber auch hier spiegelt sich die Verbindung zum finnischen Epos wieder: Der finnische Nationalmaler Akseli Gallen-Kallela studierte die Kunst der italienischen Fresken in Florence. Im Ilmatar, benannt nach der Göttin der Luft, dürfen die Hotelgäste Frühstück mit finnischen Spezialitäten geniessen, die Zutaten stammen fast ausschließlich aus verschiedenen Regionen in Finnland. Regelmäßig findet hier auch der Fashionbrunch statt, in dem junge Designer die Möglichkeit bekommen neue Kollektionen zu präsentieren.
Und wer Abends noch eine Runde das Tanzbein schwingen möchte oder einen Drink zu sich nehmen muss dafür noch nicht einmal einen Schritt vor die Tür setzen, denn, im unteren Bereich des Hotels befindet sich der Szeneclub Ahjo, einem beliebten Treff der Szene aus dem Helsinki Design District.

Das Klaus K ist inhabergeführt und das merkt man auch, Mia und Marc Skvorc geben Künstlern die Chance ihre Werke zu präsentieren, wie dem überdimensional großen Fisch, der über der Bar des Ahjo schwebt. Und auch das Personal ist sichtlich entspannter als in „normalen“ Hotels. Nachdem ich begeistert vor einem Paar Schuhen in einer Vitrine im Empfangsbereich stand fragt mich eine der jungen Damen an der Rezeption gleich ob ich ein paar Shoppingtipps benötige.
Das Klaus K ist definitiv unsere Empfehlung für alle an Design interessierten Helsinki-Reisenden.

KLAUS K
Bulevardi 2-4
00120 Helsinki

Tero, thank you and your Team so much for our wonderful and familiar stay at Klaus K!

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